Tipps für Sportler

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Die richtige Ausrüstung für den Anfang

Manche Sportarten schrecken ab, da sie so viel Ausrüstung erforderlich machen. Das muss aber gerade am Anfang nicht sein. Die meisten Sportarten kann man mit handelsüblicher Sportkleidung kennen lernen und braucht für diese nicht viel zu investieren. Es reicht bequeme Kleidung, beispielsweise eine Jogginghose, und bei den Schuhen darf es sich um einfache Sneaker handeln. Vieles davon haben die meisten Menschen ohnehin schon zu Hause und brauchen sich daher nichts anzuschaffen. Erst, wenn man sich sicher ist, dass man dem Sport regelmäßig nachgehen will, sollte man überhaupt über teure Ausstattung nachdenken. Bevor man zum ersten Mal zum neuen Sport erscheint, spricht man am besten den Trainer an und fragt ihn, welche Kleidung für den Anfang sicher ist, damit man sich keinem Unfallrisiko aussetzt.

Ausrüstung gebraucht kaufen

Hat man sich einmal für den Sport entschieden, sollte man vielleicht doch über eigene Ausrüstung nachdenken. Diese muss aber nicht teuer im Sportfachhandel erworben werden, was die Freude am Sport nehmen kann. Stattdessen kann man gebrauchte, aber gut erhaltene Ausrüstung kaufen. Vereine haben ein Schwarzes Brett, auf dem die Mitglieder ihre Gesuche und Angebote veröffentlichen können. Darüber wird alte Ausstattung verkauft, die nicht mehr gebraucht wird - vor allem Eltern finden dort Angebote für ihre Kinder, da die Kleinen bekanntlich wachsen. Eine weitere gute Anlaufstelle sind Kleinanzeigenportale oder Online-Auktionshäuser. Oder Sie lassen sich zum Geburtstag beispielsweise einen Amazon Gutschein schenken, denn hier gibt es reichlich Auswahl, oftmals zu sehr günstigen Preisen.

Gesunde Ernährung für wenig Geld

Jeder Sportler weiß um die Wichtigkeit gesunder, vollwertiger Nahrung. Sie liefert dem Körper alles, was er braucht, um aktiv zu sein und Wohlbefinden zu schenken. Die Sportlerernährung muss aber gar nicht teuer sein - ein Irrtum, den viele Menschen haben, die vor einer solchen Ernährungsumstellung stehen. Natürlich hat jeder mit der Zeit Einkaufsmethoden entwickelt, mit denen er günstig an hochwertiges, leckeres Essen kommt. Beim Umstieg sollte man bedenken, dass manche Bio-Produkte aber inzwischen billiger als die Artikel sind, die man üblicherweise mitnimmt; ein Vergleich durch die Regale wird es zeigen. Zudem reicht frisches Gemüse für mehrere Mahlzeiten, während eine Packung Tiefkühlnahrung nur für eine Mahlzeit ausreicht - dadurch rechnen sich auch die potenziell höheren Preise für Frischware aller Art. Und da man künftig auf die teuren Industrieprodukte und Fertigmischungen verzichten muss, gleichen sich auch die Kosten für neue Bestandteile des Speiseplans wieder aus. Am besten probiert man die neue Ernährung einfach für eine Woche aus und rechnet dann nach, um sich selbst zu beweisen, dass diese nicht teuer sein muss.

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Ein Journal kann helfen

Schreiben ist eine wichtige Fähigkeit des modernen Menschen. Sie erlaubt es ihm, sein eigenes Leben zu dokumentieren und festzuhalten, was er geschafft hat und wie seine künftigen Pläne aussehen - auch im Sport. Gerade zu Beginn sollte jeder ein Erfolgs- oder Sportjournal führen, in dem verzeichnet wird, wie man den Sport gestaltet. Es ist der Platz für Ziele, für Gelerntes und für Eindrücke, aber auch für Erfolge und Fortschritte. Wenn es einmal nicht so gut läuft, kann man im Journal nachschlagen und Gründe sehen, woran das liegen könnte. Ein Journal empfiehlt sich vor allem, wenn man abnehmen möchte, da man dann auch die neue Ernährung einfließen lässt und sie auf diese Weise dokumentiert.

Motivation zum Sport finden

So spaßig und interessant der Sport auch sein mag - Lust darauf kommt oft erst mittendrin auf. Vorher muss man sich überwinden, überhaupt aus der Wohnung zu kommen. Der Arbeitstag war lang, anstrengend und stressig, und man würde am liebsten in die alte Gewohnheit verfallen, einfach den Fernseher anzuschalten und nicht mehr darüber nachzudenken. Damit es nicht ganz so schwer fällt, sollte man schon am Vorabend oder notfalls morgens die Sporttasche packen - so muss man sie nach der Arbeit nur noch aufheben und sich um nichts mehr kümmern. Auch bereitgelegte Sportkleidung kann motivierend wirken. Wer dann noch Schwierigkeiten hat, kann es mit einer kleinen Belohnung probieren: Wenn man es schafft, motiviert zum Sport anzutreten und sich trotz der Müdigkeit engagiert zu zeigen, gönnt man sich danach die Schuhe, die man im Schaufenster gesehen hat. Solche Belohnungen richten sich natürlich an die Härte- und Ausnahmefälle, in denen man sich absolut nicht aufraffen kann.

Sind Eiweiß- und Proteinshakes sinnvoll?

Wenn man abnehmen möchte oder es ernst meint mit dem Sport, wird man um Proteinshakes nicht herumkommen. Es handelt sich dabei um stark proteinhaltige Shakes, die dem Körper die notwendigen Bausteine für den Aufbau der Muskulatur liefern. Da daraus nahezu die gesamte Muskulatur besteht und viele wichtige Botenstoffe des Körpers ebenfalls daraus hergestellt werden, ist der Bedarf an Proteinen natürlich entsprechend hoch. Ein Proteinshake pro Tag kann daher wirklich nützlich sein, um sicherzustellen, dass die Muskulatur genug Nahrung bekommt und man sich nicht selbst Steine in den Weg legt. Bedenken sollte man aber, dass auch Proteinshakes Ungesundes enthalten können: Die Mischung sollte daher bewusst zuckerfrei gekauft werden, da sie andernfalls mehr schadet als nützt. Außerdem sind sie kein Ersatz für natürliche Proteine, sondern lediglich eine unterstützende Maßnahme.

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Sind Sportsnacks und Energy-Drinks sinnvoll?

Der Markt für Nahrungsmittel speziell für Sportler boomt, und das schon seit Jahren. Spezielle Fitness-Lebensmittel gibt es in fast jeder Sparte des Speiseplans, darüber hinaus kann man zu Sportler-Riegeln oder Energy-Drinks greifen. Allerdings sind kaum Vertreter dieser Nische wirklich gut für den Sportler, denn sie ersetzen potenziell schädliche Bestandteile der üblichen Nahrung mit noch schädlicheren Inhaltsstoffen und enthalten teils nichts als Zucker. Die Sportler- und Fitness-Lebensmittel aus dem Supermarkt enthalten oftmals keinen Zucker, dafür aber künstliche Süßstoffe, die potenziell krebserregend sind und vom Körper nur als Abfallstoffe erkannt und damit im Fett eingelagert werden. Energy-Snacks und Drinks für Sportler dagegen enthalten viel zu viele zuckerähnliche Bestandteile, was den Sinn hat, dem Sportler einen schnellen Energieschub zu geben. Dadurch gerät jedoch nur der Blutzuckerspiegel aus dem Gleichgewicht und man geht das Risiko ein, wenig später schon Heißhunger auf ungesunde Lebensmittel zu bekommen. Gerade übergewichtige Personen, die abnehmen wollen, müssen auf solche Lebensmittel unbedingt verzichten; viel besser ist eine absolut natürliche, vollwertige Ernährung.

Was tun gegen Angst beim Sport?

Manche Sportarten verlangen vom Sportler Dinge, die ihm Angst machen. In der Gymnastik gibt es beispielsweise Rollen vorwärts und rückwärts, die zu den Standardübungen gehören, doch manche Menschen wollen einfach partout nicht über Kopf sein. Beim Reiten dagegen springt man nach einiger Zeit über Hindernisse und wechselt früh in schnelle Gangarten des Pferdes, was ebenfalls beängstigend wirken kann. Zunächst sollte man sich bewusst machen, dass man die Übung nicht machen muss, wenn man nicht möchte. Es gibt genügend andere Sportarten, in denen derartige Übungen nicht vorkommen - vielleicht hat man den Sport einfach falsch ausgewählt und hätte weitaus mehr Freude an einem anderen.

Möchte man aber die Angst überwinden, muss man sich bewusst machen, dass sie völlig normal und natürlich ist. Es ist in Ordnung, Angst vor dieser Übung zu haben, denn die Furcht liegt meist daran, dass sie nicht völlig ungefährlich ist. Dann muss man sich dessen bewusst werden, dass der Trainer sie nur verlangt, weil er von den Fähigkeiten seines Schützlings überzeugt ist und denkt, dass dieser genug gelernt hat, um die Übung unfallfrei zu bestehen und immer besser und selbstbewusster darin zu werden. Es kann also eigentlich nichts passieren, auch wenn eine naturgegebene Angst vorhanden ist. Letztendlich muss man die Übung einfach durchführen.

Viele erfolgreiche Sportler berichten, dass sie von einem Moment auf den anderen entschieden haben, sie zu machen, ohne weiter darüber nachzudenken und sich damit Gelegenheit zu geben, doch Reißaus zu nehmen. Denn wenn man die Angst einmal überwunden hat, wird man das problemlos wieder tun können. Es kommt letztlich nur darauf an, die Übung einfach zu machen, nachdem man akzeptiert und angenommen hat, dass natürliche Ängste vorhanden sind.

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Sportverletzungen: Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Es kann immer einmal passieren, dass nach dem Sport etwas zieht, pocht und schmerzt. Normalerweise hat man nur Muskelkater und muss sich etwas erholen, was ein gutes Zeichen ist. Muskelkater wird man bald genau kennen lernen und muss das auch, denn ernsthafte Verletzungen dürfen keinesfalls zu locker gesehen werden. Wenn Schmerzen nach dem Sport andauern, auch wenn es sich vermutlich um Muskelkater handelt, ohne sich bald zu bessern, ist ein Arztbesuch sinnvoll. Nicht jede Verletzung verursacht so intensive Schmerzen, dass man von alleine die Erkrankung bemerkt. Sie kann sich allerdings schnell verschlimmern und dadurch noch mehr Unannehmlichkeiten nach sich ziehen. Grundsätzlich sollte jede Sportverletzung vom Arzt untersucht werden, sofern es sich nicht lediglich um kleine Schürfwunden handelt. Auf diese Weise stellt man sicher, dass dem wertvollsten Gut des Sportlers nichts zustoßen kann: Denn das ist in jeder Disziplin der eigene Körper.

Wenn Sport falsch ist

Sport hilft in vielen Lebenssituationen, und doch ist er nicht immer das richtige Mittel zum Zweck. Beim Sport mit Tieren, etwa mit Pferden und Hunden, sollte man keinesfalls die Ablenkung im Sport suchen, wenn man aggressiv und wütend ist oder andere intensive Regungen durchlebt. Tiere sind hochsensibel - sie werden die Stimmung spüren, und das verunsichert sie. Beim Hund kann noch nicht so viel passieren wie beim Pferd, das dadurch möglicherweise den Befehl des Reiters nicht mehr befolgt und ihn in brenzlige Situationen bringt. Verzichten sollte man aber schon aus Liebe zum Tier, denn es fühlt sich nicht wohl, wenn es spürt, dass der Mensch unwillkürlich seine emotionalen Probleme an ihm auslässt - und das tut selbst der beherrschteste Mensch, ohne es zu bemerken.

Sport ist aber auch dann keine gute Idee, wenn man krank ist. Gerade zum Ende einer Erkältung hin wollen viele engagierte Sportler sofort wieder an die frische Luft und in die Sportklamotten, doch der Körper braucht Ruhe. Auch, wenn die Ruhezeiten lang scheinen: Sie müssen eingehalten werden. Dasselbe gilt auch für Verletzungen. Man mag sich schon kurze Zeit danach wieder fit und körperlich belastbar fühlen, doch Recht hat immer der Arzt - und solange dieser sagt, dass es noch zu früh für Sport ist, spielt die eigene Einschätzung keine Rolle. Der Körper kann immerhin nicht wochen- oder gar monatelang Schmerzen haben, doch seine Heilungsprozesse nehmen durchaus eine solche Dauer in Anspruch.